Aktivitäten des Japanischen Clubs

Besuch der Sonderausstellung im Arp Museum, Bonn & Bootstour mit malerischem Herbstlaub am 07. Oktober (SO)

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Am Morgen unserer Abreise war es im Vergleich zum Vortag kalt und der Himmel bewölkt, doch alle Teilnehmer versammelten sich sehr früh und so konnten wir ein weniger eher als geplant zu unserer Tour aufbrechen. Zuerst ließen wir uns im Restaurant “Dreizehn Linden” ein Buffet mit leckerer Balkan-Küche schmecken. Danach ging es zum Arp Museum in der Bonner Vorstadt. Welchen Einfluss hatten japanische Holzschnitte auf die europäischen Impressionisten und wie spiegelt sich dieser Einfluss konkret in ihren Werken wieder? Wir besichtigten die Ausstellung, während uns unser Museumsguide diese Fragen sehr ausführlich erläuterte. Nach dem Museumsbesuch begann dann die langersehnte Bootstour auf dem Rhein. Das Ausflugsschiff glich einem noblen Restaurant und die luxuriöse Atmosphäre sorgte für ausgelassene Stimmung bei den Teilnehmern. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch das Wetter verbessert und wir konnten das schöne Herbstlaub und die am Flussufer entlang erbauten alten Burgen gut sehen. So vergingen 1,5 Stunden Bootsfahrt wie im Flug und ich glaube, dass alle die schöne Aussicht vom Rhein aus sehr genossen haben. Zum Schluss möchte ich mich noch dafür bedanken, dass wir dank der tollen Mitarbeit der teilnehmenden Mitglieder die Reise pünktlich und ohne große Verzögerungen durchführen konnten.

Freiwillige Helferin der Kulturabteilung

Opernbesuch: La Cenerentola

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Am 3. November haben wir die Oper besucht und das Stück “La Cenerentola” gesehen. Cenerentola ist eine gute Bekannte von der Märchenfigur Cinderella (Aschenputtel), doch eine völlig andere Cinderella, nämlich im Stil des bekannten Komponisten Gioachino Rossini. Das Märchen von Cinderella ist keine Komödie, doch “La Cenerentola” ist es. Wir Zuschauer wurden mit fließender, flinker Musik und fröhlichem Gesang umfangen, ganz getreu dem Stil von Rossini. Es traten zahlreiche Sänger auf und vor allem die Sangeskünste der Hauptakteure waren ganz fantastisch! Dem mit lustigem Ausdruck lebhaft vorgetragene Gesang sowie dem perfekt vortragenden Chorensambles zu lauschen ließ uns ganz aufgeregt und lebhaft werden. Das Stück brachte an manchen Stellen zum Lachen und hörte von Anfang bis Ende nicht auf, die Zuschauer zu bezaubern, bis sich schließlich der der Vorhang nach erfolgreichem Abschluss der Oper schloss. Eigentlich war am Gleichen Tag auch eine Führung hinter die Kulissen der Oper geplant, doch aufgrund eines Irrtums konnte dieser Teil der Veranstaltung nicht stattfinden. Dies tut uns für die Teilnehmer, die sich bereits darauf gefreut hatten sehr leid. Damit dies nicht erneut vorkommt, werden wir uns in Zukunft noch mehr bei der Planung der Veranstaltungen bemühen.

Freiwillige Helferin der Kulturabteilung

Besichtigung des NRW Landtages am 10. November (SA)

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Das am Fuße des Düsseldorfer Rheinturms gelegenen runde Gebäude ist der NRW Landtag. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Standort Düsseldorf ausgewählt, weil die Stadt bis vor dem Krieg im Zentrum des preußischen Rheinlandes gelegen war und weniger Schaden vom Krieg davongetragen hatte als die Stadt Köln. Nachdem wir uns einer strengen Sicherheitskontrolle unterzogen hatten ging es ins Innere des Landtages, dass sehr weitläufig ist und an ein Labyrinth erinnert. Dies mag daran liegen, dass das dem Gebäude zugrunde liegende Design nicht gerade sondern rund angelegt ist. Dieser Struktur ist es auch zu verdanken, dass nicht nur der große Konferenzsaal im Zentrum des Landtages, sondern auch die Besprechungszimmer aller Abgeordneten rund und weitläufig gestaltet sind.  Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth hielt für uns seine Gesprächsrunde ab und wir fühlten uns dabei auf einmal selbst wie abgeordnete, was auch an den Räumlichkeiten gelegen haben mag. Wir führten eine viele Themen aufgreifende Unterhaltung bei der Frau Freimuth berichtete, wie sie zur Politik kam, welche Arbeit sie als Volksvertreterin zu tun erhofft, wie der NRW Landtag aufgebaut und wie die aktuelle politische Situation ist. Dank der schnellen und genauen Übersetzung von Herrn Inadome, der uns als freiwilliger Dolmetscher bei diesem Termin begleitete, lernten wir bei der Gesprächsrunde und der Besichtigung des Verhandlungssaals des Landtages sehr viel. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Herrn Inadome bedanken.

Freiwilligen Gruppe der Kulturabteilung, Frau Homberg
 

26. Düsseldorfer Kendo-Turnier des Shonen Kendo Clubs

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Am 10. November (SA) fand in Bilk in der Sporthalle der Hulda-Pankok Gesamtschule unter Leitung des JC Shonen Kendo Clubs das oben genannte Turnier statt.
Auch in diesem Jahr nahmen mehr als 110 junge Sportler zwischen 6 und 18 Jahren aus insgesamt 17 Vereinen (11 aus Deutschland, 3 aus den Niederlanden, 3 aus Belgien) teil. Am Vormittag wurden Einzelkämpfe, am Nachmittag die Gruppenrunden und nach Turnierende ein gemeinsames Training durchgeführt.
Dem Turnier, das seit einem Vierteljahrhundert ausgetragen wird, liegt die Idee des “Koukenchiai” zugrunde. Hiermit ist gemeint, dass man durch das Ausüben von Kendo lernt, sich gegenseitig zu verstehen, seinen Gegner wertschätzt und anstrebt, sich durch das Üben von Kendo selbst zu verbessern. Jedes Jahr lernen Kinder aus verschiedenen Ländern durch dieses Turnier die japanische Kultur kennen und praktizieren einen internationalen Austausch. Gemäß dem Prinzip, dass sich Dranbleiben lohnt, ist das diesjährige Turnier die bisher größte Veranstaltung unseres Clubs gewesen. Da das Turnier eine Veranstaltung ist, an der grundsätzlich alle unsere Mitglieder teilnehmen, trafen sich nicht nur die jugendlichen Athleten, sondern auch die erwachsenen Mitglieder unseres Clubs (Japaner, Deutsche und Europäer ungeachtet ihrer Nationalität) am frühen Morgen und kümmerten sich um die Vorbereitungen der Halle, übernahmen die Turnierleitung, unterstützten bei der Austragung der Wettkämpfe und räumten am Schluss auf. Ferner fungierten Mitglieder der anderen teilnehmenden Vereine und Mitglieder des Nordrheinwestfälischen Kendoverbandes e.V. am Tag der Veranstaltung als Schiedsrichter und Turnierleitung. Es ist ein Jugend-Turnier, das von ca. 70 erwachsenen Kendoka aus Japan und Europa unterstützt wird. Das Turnier genießt auch jedes Jahr bei den teilnehmenden Vereinen aus den benachbarten Städten Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Amsterdam, Brüssel und Köln einen guten Ruf. Ich denke, dass sowohl die aktiven, jugendlichen Teilnehmer als auch die unterstützenden Erwachsenen, ein gutes Training absolvieren für Geist und Körper absolvieren konnten. Es geht dabei nicht nur um das Austragen von Wettkämpfen. Die Veranstaltung bietet auch Gelegenheit eine Runde gemeinsam zu trainieren, denn das Training ist ein wichtiges Mittel, die eigenen Kenntnisse zu vertiefen. Ich denke, dass es ein fröhlicher Tag war, bei dem sowohl die aktiven, jugendlichen Teilnehmer als auch die unterstützenden Erwachsenen, als Kendoka auch im weiteren Sinne, ein gutes Training absolvieren konnten. Ferner war auch die japanische Lunchbox bei allen Teilnehmern sehr beliebt und ich glaube, dass wir alle einen schönen Tag verbringen konnten.

Japanischer Club Düsseldorf e.V. Kendo Club, Herr Keishi Hashimoto

Empfang des neuen Generalkonsuls Masato Iso

Am 31. Oktober fand im Derag Livinghotel De Medici im Medici Saal ausgerichtet von den drei Hauptorganisationen der hiesigen japanischen Gemeinde eine Willkommensfeier für den neuen Generalkonsul Masato Iso statt. Nach den Grußworten von Unser Vereinspräsident Herrn Yamaguchi und der Präsident der JIHK, begrüßten Generalkonsul Iso mit einer kleinen Rede und im Anschluss sprach der Generalkonsul selbst ein paar Worte. Der Generalkonsul sagte dabei, dass er es anstrebe, angefangen bei der Landesregierung und der Stadt Düsseldorf die Kontakte mit der Stadt Düsseldorf als wichtigste Stadt im Bundeland NRW zu vertiefen und ferner Sicherheit für die hier lebenden Japaner sowie eine Verbesserung des Businessumfeldes für japanische Unternehmen herbeizuführen. Außerdem wünsche er, eine enge Zusammenarbeit und intensive Austausch mit der japanischen Gemeinde. Und nachdem der Vorstandsvorsitzende der Japanischen Internationalen Schule, Herr Shimazu, einen Toast ausgesprochen hatte genossen der Generalkonsul und die Gäste eine schöne Willkommensfeiern in entspannter Atmosphäre.

Geschäftsstelle des Japanischen Clubs