Neuigkeiten aus der Japanischen Internationalen Schule

48. Sportfest der Japanischen Schule

Fachschaftsleiter Sport, Hiroki NAKAHIGASHI

Am Samstag, dem 23.6. fand das diesjährige Sportfest statt. Ungefähr 700 Schülerinnen und Schüler der Japanischen Internationalen Schule und der Japanischen Ergänzungsschule nahmen teil und waren zuvor in Gruppe Weiß und Gruppe Rot unterteilt worden. Wie um dem wolkenverhangenen Himmel zu trotzen, stürzten sich alle mit euphorischer Begeisterung in die Darbietungen und Wettkämpfe. Als Slogan hatte man dieses Mal „Tiefe Verbundenheit in voller Blüte“ erdacht. Alle hatten fleißig für den heutigen Tag geübt und die Früchte der Zusammenarbeit innerhalb der Klassen bzw. Jahrgangsstufen konnten heute geerntet werden, so dass alles in hellem Licht zu erstrahlen schien.
Nach der ersten Hälfte der Wettkämpfe am Vormittag führte die rote Gruppe mit 30 Punkten Vorsprung. Aber am Nachmittag kämpfte sich die weiße Gruppe immer weiter heran und am Ende herrschte tatsächlich Gleichstand: 550 : 550! Das war in den vergangenen Jahren noch nie passiert. Der harte Kampf zwischen den beiden Gruppen führte am Ende zu einem gerechten Gleichstand. Wenn man sah, wie die Kinder nach ihren Wettkämpfen „himmelhoch jauchzten oder zu Tode betrübt“ waren, konnte man förmlich spüren, wie sehr alle mit ihren Gedanken noch beim Training für den heutigen Tag waren. Die gegenseitigen Lobpreisungen am Ende der Wettkämpfe boten einen würdigen Rahmen für ein denkwürdiges Sportfest.

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Abschlussfahrt der neunten Klasse

Klassenlehrer Klasse 9a, Kennosuke SASAKI

Vom 28. – 30. Mai waren wir auf Klassenfahrt in Berlin und Potsdam. Durch den Besuch im Konzentrationslager Sachsenhausen, im Schloss Cecilienhof und ein Musical am Abend waren die Schülerinnen und Schüler in ständigem Kontakt mit deutscher Kultur und Geschichte. Eine Stadtrallye in Gruppen vermittelte ihnen einen Eindruck von der quirligen Lebendigkeit Berlins. Das Bewusstsein, in einer von fortschreitender Globalisierung geprägten Gegenwart zu leben, ließ sie verstehen, wie wichtig es ist, andere Kulturen zu respektieren. Die Stadtrallye war schon vor Beginn der Klassenfahrt minutiös in Gruppen geplant worden und als es dann so weit war, sorgten Rücksichtnahme und Kooperationsbereitschaft dafür, dass alles ohne Probleme verlief. Zurück im Jugendhotel hatte man Gelegenheit, sich über den heutigen Tag auszutauschen und so Freundschaften zu schließen oder zu vertiefen. Das Wetter war hervorragend, es herrschten Temperaturen wie im Hochsommer. Die Abschlussfahrt ist mit Erfolg zu Ende gegangen. Die drei Tage, die die Schülerinnen und Schüler hier gemeinsam verbracht haben, werden sicherlich zu einer bleibenden Erinnerung. Die Erfahrungen, die hier gemacht wurden, sollte jeder nicht nur für sein späteres Leben nutzen, sondern unbedingt auch seinen Freunden und jüngeren Mitschülern davon erzählen.

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Berufsorientierung für die Siebt- und Achtklässler

Jahrgangsstufenleiter Klasse 7, Motomu HAGA

Am 29.5. brachen die Siebt- und Achtklässler auf, um einen Einblick in die Berufswelt zu erhalten. Dank des freundlichen Entgegenkommens fuhren die Schülerinnen und Schüler der beiden siebten Klassen zu Fujitsu Deutschland und zu Takenaka Europe GmbH. Mittels eines Vortrags und einer Vorführung gelangten die Siebtklässler an die vorderste Front der IT-Technologie bzw. der dafür verwendeten Geräte. Die Parallelklasse erfuhr in einem Vortrag und bei einem Workshop von Takenaka, was es bedeutet, sich mit ganzer Kraft der Herstellung von Produkten zu widmen. Die Fragen, die die Schülerinnen und Schüler stellten, zeugten von Offenheit und Neugier. Am Ende des Tages war allen klar, was es bedeutet, zur arbeitenden Bevölkerung zu gehören.
Die Achtklässler verteilten sich auf zwölf verschiedene Standorte innerhalb Düsseldorfs und konnten – wenn auch nur für einen Tag – unmittelbar am Berufsleben verschiedener Unternehmen teilnehmen. Sie konnten erste praktische Erfahrungen sammeln und lernten, wie wichtig eine adäquate Begrüßung und Konzentration am Arbeitsplatz sind. Ständige Aufmerksamkeit während des Lernprozesses ist unabdingbar, um alles richtig zu verstehen..
Nach Abschluss dieses Tages werden die Schülerinnen und Schüler für das Schulfest eine Zeitung und Poster anfertigen, wo sie ihre heutigen Erfahrungen festhalten. Es wäre schön, wenn auch jemand von den Firmen, in denen die Siebt- und Achtklässler waren, sich die Zeit nehmen könnte, die Exponate zu besichtigen. Zum Schluss möchte ich es nicht versäumen, allen, die eine Realisierung der o.g. Projekte möglich gemacht haben, von ganzem Herzen zu danken. Ohne Ihre Hilfe hatten die Schülerinnen und Schüler diesen schönen Tag nicht verleben können!

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Das Bläser-Ensemble

Leiterin des Bläserensembles, Ayako IKEDA

Am 26.5. trat das Bläser-Ensemble der Japanischen Internationalen Schule mit 33 Schülerinnen und Schülern der Mittelschule (Klasse 7 -9) auf der Hauptbühne des Japan-Tags auf. Da erst seit kurzem feststand, wer von den neuen Siebtklässlern welches Instrument spielen würde, – das Schuljahr hatte ja gerade erst begonnen – blieb nicht viel Zeit, alle Stücke einzustudieren. Doch mit dem konzentrierten Üben einzelner Stellen und der Unterweisung durch die älteren Mitglieder des Bläser-Ensembles gelang es schließlich. Als es so weit war, spielten wir zusammen mit dem Blasorchester des Japanischen Clubs fünf Stücke, darunter „Super Mario Brothers“, „Hayao Miyazaki Medley“ und „Yagibushi Brass Rock“. Zwar war es ein sehr heißer Tag, doch mit der leidenschaftlichen Unterstützung des Publikums hat jeder von uns den Auftritt von der ersten bis zur letzten Minute genossen. Für die Kinder war es ein großes Erlebnis, vor so großer Kulisse auftreten zu können und sicherlich auch ein großer Ansporn für ihre weiteren musikalischen Aktivitäten. Vielen Dank an alle, die uns zugehört haben!

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(Übers. v. Alf Simanowski)