Grußwort zum Amtsantritt

Grußwort von Herrn Hiroto Shimazu

Vorstandsvorsitzender der Japanische Internationale Schule e.V.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Mein Name ist Hiroto Shimatsu und ich habe im April dieses Jahres die Nachfolge des zuvor in dieser Position tätigen Herrn Suwa als Vorstandsvorsitzender der Japanischen Internationalen Schule Düsseldorf e. V. (Japanische Schule) angetreten. Ich freue mich, mich Ihnen auf diesem Wege vorstellen zu dürfen.

Zunächst möchte ich mich für die Unterstützung, die der Japanischen Schule seit jeher entgegengebracht wird, ganz herzlich bedanken. Da ich Ende 2013 beruflichen Verpflichtungen nachkommend hierhergezogen bin, leben ich bereits seit 4,5 Jahren in Düsseldorf. Ich habe als Vize-Vorstandsvorsitzender von Anfang an beim Betrieb der Schule geholfen. Dass ich zu diesem Zeitpunkt mit der Position des Vorstandsvorsitzes betraut werde, habe ich jedoch nicht erwartet und ich bin noch ein wenig perplex. Ich werde jedoch meine bisherigen Erfahrungen nutzbringend anwenden und mich der mir übertragenen Aufgabe von ganzem Herzen widmen. Dafür bitte ich sie um Ihre freundliche Unterstützung und Zusammenarbeit.

Der Betrieb der Japanische Schule wird durch die stetige Unterstützung und die stetigen Bemühungen der japanischen Gemeinde, angefangen beim Japanischen Generalkonsulat, der Japanischen Industrie- und Handelskammer und dem Japanischen Club, ermöglicht. Ferner erhalten wir auch vom Land NRW, der Stadt Düsseldorf sowie den hiesigen und anliegenden Bürgerinnen und Bürgern Beistand und Unterstützung. Dafür möchte ich erneut ganz herzlich meinen Dank aussprechen.

Nun denn, zur Schule zu gehen ist wohl eine Erfahrung, die jeder macht und mit der jeder vertraut ist, auch wenn einem diese Zeit heute lange her und fremd vorkommen mag. Ich denke, dass auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, in Ihrer langen Schulzeit Erfahrungen gemacht haben, die schön und lustig waren. Sicher haben Sie sich auch angestrengt und stressige, traurige und schwierige Momente erlebt. Doch bestimmt hat all das Ihnen – aus der heutigen Perspektive betrachtet – im Leben genutzt. Blicke ich auf meine Schulzeit zurück, erscheint es mir, dass die Erlebnisse und Erfahrungen aus meiner Grund- und Mittelschulzeit, inklusive der Dinge, an die ich mich nicht mehr erinnern kann, einen Teil meiner heutigen Persönlichkeit ausmachen. Machen die Schulkinder von heute ebenfalls diese guten Erfahrungen und wichtigen Erlebnisse? Machen sie Erfahrungen und Erlebnisse darüber hinaus? Sich einmal in die Perspektive der Kindheit zurückversetzen und die Schule von diesem Standpunkt aus neu betrachten – Ich denke, es ist sehr wirkungsvoll, von Zeit zu Zeit diese Sichtweise anzunehmen.

Am 18. Mai dieses Jahres waren an der Japanischen Schule 366 Grundschüler und 105 Mittelschüler registriert. An der zur Japanischen Schule gehörenden Ergänzungsschule waren es zu diesem Zeitpunkt 171 Grundschüler und 42 Mittelschüler. Dies ergibt eine Gesamtzahl von 684 Schülerinnen und Schülern. Leider wird eine Schülerzahl von 700 in den letzten Jahren immer unterschritten. Trotzdem ist unsere Schule die größte Japanische Schule in Europa. Den Betrieb dieser Einrichtung unterstützen 40 Lehrer und 5 Verwaltungsmitarbeiter an der Japanischen Schule sowie 15 Lehrer und 1 Verwaltungsmitarbeiter an der Japanischen Förderschule. In diesem Jahr haben auch ein neuer Schulleiter und ein neuer Verwaltungsdirektor ihren Dienst angetreten. Mit dieser neuen Belegschaft möchten wir die wunderbare Tradition unserer Schule fortführen und uns gemeinsam mir den Lehrern für eine noch weitere Entwicklung der Einrichtung einsetzen. Dafür bitten ich Sie auch in Zukunft um Ihre freundliche Anleitung, Unterstützung und Kooperation.