Neuigkeiten aus der Japanischen Internationalen Schule

Skifreizeit

Hiroki NAKAHIGASHI, Klassenlehrer 8A

Die Siebt- und Achtklässler verbrachten ihre Skifreizeit (31.1. – 2.2.) in diesem Jahr sowohl in Winterberg als auch in Willingen. Aufgrund des warmen Winters und des resultierenden Schneemangels mussten wir unsere Planung umwerfen und fuhren zuerst nach Winterberg, das etwas höher gelegen ist und verbrachten nur den letzten Tag in Willingen. Da bei den Schülerinnen und Schülern die ganze Bandbreite von Anfängern bis hin zu erfahrenen Skifah-rern abgedeckt war, wurden verschiedene Niveaugruppen gebildet, die jeweils von einem Ski-lehrer geleitet wurden. Egal, ob es darum ging, sich in Skischuhen vorwärts zu bewegen, mit Skiern hangaufwärts zu gehen, Pflugbogen zu fahren oder Parallelschwünge zu üben – alle waren mit großem Eifer dabei. Die Schülerinnen und Schüler verbesserten sich mit jedem Tag und am Ende waren alle in der Lage, auch längere Strecken zu fahren.
Aber nicht nur im Skifahren waren alle besser geworden, die Schülerinnen und Schüler hatten viel über das Leben in der Gruppe, das Befolgen von Regeln und gute Umgangsformen ge-lernt. Jeder erledigte verantwortungsbewusst die ihm aufgetragenen Aufgaben und die Schü-lerinnen und Schüler spornten sich an, das Beste aus diesen drei Tagen zu machen. Am Ende war es zu einer jahrgangsstufenübergreifenden Zusammenarbeit gekommen und alle fuhren in dem Bewusstsein nach Hause, dass sie eine tolle Zeit verbracht hatten.

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Feier zur „Halben Volljährigkeit“ für die Viertklässler

Kazuya IWAMOTO, Jahrgangsstufenleiter Klasse 4

Am Dienstag, dem 13.2. wurde die Feier zur „Halben Volljährigkeit“ begangen. Die Kinder, die ihren Weg zur Volljährigkeit (in Japan mit 20 Jahren) zur Hälfte zurückgelegt haben, teilen den Eltern bei dieser Zeremonie einerseits ihre Dankbarkeit und andererseits ihre Pläne für die Zukunft mit. Zuvor waren die Eltern interviewt worden und so hatte jeder wichtige Dinge über sich selbst herausgefunden. Außerdem bekamen auch alle Kinder von ihren Eltern einen „Überraschungsbrief“. Den Kindern wurde klar, dass sich auf ihrem Weg der Reifung ein Band der Unterstützung durch ihr Leben gezogen hatte. Nicht nur ihre Eltern, sondern ver-schiedene Personen hatten ihnen stets zur Seite gestanden. Um ihre Dankbarkeit dafür zum Ausdruck zu bringen, hatten die Kinder die Feier zur „Halben Volljährigkeit“ selbstständig organisiert. In einer „Show“ präsentierten sie, was sie schon alles konnten und wie groß sie geworden waren. Beide Klassen sangen  und spielten zusammen etwas vor. Alle Kinder waren in die Organisation eingebunden, hatten den Ablauf gemeinsam geplant, Plakate gestaltet und den Raum geschmückt. Alle waren mit viel Verantwortungsgefühl an die Feier herangegangen. Es herrschte eine warmherzige Atmosphäre, geprägt von einer von Herzen kommenden Dank-barkeit. Es wird eine Freude sein, den weiteren Weg der Kinder zu verfolgen.

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47. Abschlussfeier der Grundschüler

Yoshiro AZECHI, Jahrgangsstufenleiter Klasse 6

Am 9.3. wurde in der Japanischen Internationalen Schule in Düsseldorf die 47. Abschlussfeier der Grundschule begangen. Unter den Augen zahlreicher Ehrengäste, der Eltern und Ge-schwister der Absolventen und den Schülerinnen und Schülern der vierten und fünften Klas-sen bekam jeder Sechstklässler seine Abschlussurkunde persönlich überreicht. Vom General-konsul des Japanischen Generalkonsulats in Düsseldorf, Herrn Mizuuchi, und weiteren Ehr-engästen wurde ein Grußwort an die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen gerichtet, in denen diese viele gute Wünsche für ihren weiteren Weg erhielten. Der Höhepunkt der Ver-anstaltung waren die Abschiedsworte der Absolventen. An die Friedenserziehung des zurück-liegenden Schuljahres erinnernd trugen sie das Lied „Glocken des Friedens“ vor und ließen mit dem Klang ihres Gesangs die Luft in der Turnhalle erzittern. Zum Schluss leisteten alle Absolventen den feierlichen Schwur, die Tradition der Schule aufrechtzuerhalten.
Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen sorgten für eine temperamentvolle und warmherzige Abschlussfeier. Die Kinder werden nun, mit den Erinnerungen an ihre Grund-schulzeit, einen neuen Weg beschreiten. Möge das hier in Deutschland erworbene Wissen ein Katalysator für ihre weiteren Aktivitäten sein!

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Ein Jahr in der Elternvertretung geht zu Ende

Yuko KAMIMOTO, Vorsitzende der Elternvertretung

Am 14.3. endeten die Aktivitäten der Elternvertretung im zurückliegenden Geschäftsjahr. Begonnen hatte es eigentlich schon im Februar vergangenen Jahres mit der Übergabe durch meine Vorgängerin. Der Anfang der Arbeit war von vorsichtigem Herantasten geprägt, doch im Laufe des Jahres konnten durch die tatkräftige Mithilfe der anderen Mitglieder viele ver-schiedene Aktivitäten auf die Beine gestellt werden.
Der durch die Aktivitäten der Elternvertretung auf dem Schulfest erzielte Gewinn wurde für die Anschaffung von 100 Büchern für die Schule sinnvoll verwendet. Einige Mitglieder stell-ten sich zur Verfügung, um die neuen Bücher mit Umschlägen zu versehen. Bei dieser Gele-genheit erfuhren sie von der Leiterin der Schulbibliothek viel über die Kinder der Schule. Die freiwilligen Helfer nahmen das eine oder andere Buch zur Hand und stellten fest, dass sie es in ihrer Kindheit selbst schon gelesen hatten. Erstaunt bemerkten sie, dass es nun viel niedli-chere Bilder als früher gab. Die neu angeschafften Bücher wurden ab dem 1.2. verliehen, wo-rüber sich die Kinder sehr gefreut haben. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, die Arbeit in der Elternvertretung für alle zu einer persönlichen Angelegenheit zu machen. Ich möchte mich von ganzem Herzen für die tatkräftige Mitarbeit bedanken.

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(Übers. von Alf Simanowski)