Aktivitäten des Japanischen Clubs

Kulturvorstellung am 20. Januar für Studenten der Universität Duisburg-Essen

In der Regel bieten wir unsere Kulturvorstellungen für Schüler der Mittel- und Oberstufe an, doch diesmal kamen uns 11 Studenten besuchen. Wir dachten zunächst, dass es sich bei unseren Gästen um Japanisch-Studenten handeln würde, doch es stellte sich heraus, dass jeder ein unterschiedliches Fach studierte. Trotzdem hatten alle großes Interesse an Japan, wollten darüber lernen und versuchten sich mit großem Eifer am “Shodo”, der japanischen Kalligraphie. Sie bemühten sich aufrichtig, die von den Mitgliedern der Kulturabteilung erstellten Vorlagen korrekt nachzuzeichnen und widmeten jedem Strich ihr Herzblut. Wir hatten diesmal doppelt so viel Zeit wie üblich zur Verfügung, doch es gab viele Fragen und die Zeit verging wie im Flug. Die Studenten wurden von einer zehnjährigen Schülerin begleitet, die ein kleines Kunstwerk nach dem anderen malte und es war sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich doch der Blickwinkel von Erwachsenen und Kindern ist. Außerdem stellte uns bei diesem Treffen auch ein deutsches Paar, das zwei Jahre in Japan gearbeitet und den Kontakt zu Japan nicht abreißen lassen wollte, seine Hilfe zur Verfügung. Es war ein sehr interessanter Kulturaustausch zwischen Japan und Deutschland.

Frau Homberg, Freiwillige Helferin der Kulturabteilung

S 5 links oben

Die Kinderoper “Wo die wilden Kerle wohnen”

“Als Max eines Abends sein Wolfskostüm anzieht und mit großem Geheul durch die Wohnung tobt, schickt ihn die Mutter ohne Abendessen zu Bett. Doch plötzlich…”. So beginnt die Geschichte des von Maurice Sendak verfassten Bilderbuchs, dass auf der ganzen Welt gelesen wird. Der Komponist und Dirigenten Oliver Knussen, ein Vertreter der jungen britischen Generation von Komponisten, verfasste basierend auf eben diesem Bilderbuch eine Oper für Kinder, die wir uns am 4. Februar in der Deutschen Oper am Rhein angeschaut haben. Vor Beginn der Vorführung lasen Mitglieder der Kulturabteilung aus dem Bilderbuch vor und ein Vertreter des Opernhauses gab uns im Anschluss eine kurze Einführung in das Stück. Wir fragten uns, was es wohl für eine Aufführung werden würde während wir gespannt darauf warteten, dass sich der Vorhang hob. Die Kinder, die das erste Mal eine Oper besuchten, fanden das live spielende Orchester ganz besonders interessant. Als sich der Vorhang endlich lüftete sahen wir nicht, wie im Buch beschrieben eine Szene im Wald, sondern eine prachtvoll ausgestattete Darstellung des Inneren von Maxs Haus. Und die in aufwendige Kostüme gekleideten Erwachsenen um Max herum, stellten die Monster dar. Genau wie in dem Bilderbuch gab es auch bei dieser Oper wenige Worte, doch durch die Stimmen der Monster, die Emotionen des Hauptcharakters Max und die schöne Musik konnte man sich Vieles vorstellen und es war ein ganz fantastischer Opernbesuch.

Freiwillige Helferin der Kulturabteilung

S 5 links unten

Büchertrödelmarkt im Japanischen Club

Die Bibliotheksabteilung trifft sich jeden Dienstag für ca. 3 bis 4 Stunden, um die aus Japan eingetroffen Wunschbestellungen  und gespendete Bücher zu registrieren und die Bücherregale zu sortieren. Außerdem wird mittlerweile regelmäßig im Abstand von 2 bis 3 Monaten ein Büchertrödelmarkt angeboten. Der erste Büchertrödelmarkt des Jahres fand am 17. Februar statt. Unter winterlichem Himmel hatten schon einige Besucher auf die Eröffnung des Marktes vor dem JC gewartet. Ihnen folgte eine große Anzahl von Gästen und wir sind sehr dankbar, dass wir einen so exzellenten Start hatten. Es wurden insgesamt 803 Bücher zu einem Stückpreis von 50 Cent verkauft und ein Erlös von 401,50 Euro erzielt. Diese Einnahmen werden für die Anschaffung neuer Bücher verwendet. Obwohl wir diesmal eine große Menge verkauft haben, blieb am Ende noch eine hohe Anzahl an Büchern übrig und uns wurde erneut bewusst, wie viele Bücher man uns doch gespendet hat. Wir möchten die von Ihnen genutzte Mitglieder-Bibliothek sowie den Büchertrödelmarkt auch in Zukunft gerne weiterführen und hoffen daher auch bei der nächsten Veranstaltung auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

Frau Toshiko Harigai, Bibliotheksabteilung

S 5 rechts oben

Die erste Ausgabe unseres japanisch-deutschen Austauschprojektes am 20. März:
Gesprächsrunde “Teatime”

“Ich möchte gerne mehr über Deutschland erfahren! Ich möchte mich gerne mehr mit Deutschen austauschen und verständigen!” Aus diesen Wünschen heraus ist das japanisch-deutsche Austauschprojekt der Kulturabteilung entstanden. Bei dieser ersten Ausgabe besuchte uns die ehemalige Mitarbeiterin des Japanischen Clubs, Frau Hachenberg und wir führten in einer lockeren Runde ein angeregtes Gespräch. Wir sprache über die Schule, Fahrkarten und Verkehrsvergehen, also über im Alltag auftretende Ereignisse und Probleme. Frau Hachenberg beantwortete uns in diesem Zusammenhang allerlei Fragen und ging dabei von ihrem eigenen, subjektiven Standpunkt aus. Es überraschte uns zu erfahren, dass es in Deutschland zwar Nachhilfeschulen für Schülerinnen und Schüler mit schlechten Noten gibt, doch keine Vorbereitungsschulen, die die schulischen Leistungen der Schüler im Allgemeinen steigern sollen (wie es z. B. in Japan üblich ist). Es war eine fröhliche Gesprächsrunde bei der wir einige Unterschiede zwischen Deutschland und Japan aufdecken und einen Blick auf die Denkweise und Mentalität der Deutschen erhaschen konnten. Da es das erste Treffen dieser Art war, gab es noch ein paar Punkte, die man verbessern könnte. Trotzdem möchten wir den Gästen und Frau Hachenberg für ihre freundliche Teilnahme danken. Die Kulturabteilung plant, die Veranstaltungsreihe  zum Thema japanisch-deutscher Austausch fortzusetzen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bei Interesse daran teilnehmen würden.

Freiwillige Helferin der Kulturabteilung

S 5 rechts unten