Grußwort zum Amtsantritt

Grußwort von Herr Dr. Günther Horzetzky

Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalens

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder des Japanischen Clubs Düsseldorf,

Ihnen und Ihren Familien allen wünsche ich aus vollem Herzen ein glückliches und auch erfolgreiches neues Jahr 2017.

Vielleicht haben Sie es schon einmal gehört: Die japanische Gemeinde in Düsseldorf und der Japanische Club Düsseldorf e.V. sind ein Kleinod der deutsch-japanischen Beziehungen. Nordrhein-Westfalen ist stolz auf diesen Kleinod in Deutschland. Unserem Bundesland ist es auch eine besondere Ehre, Heimat für diesen wunderbaren Schatz der bilateralen Beziehungen sein zu dürfen.

Wir alle wissen: Jeder Schatz bedarf einer besonderen Aufmerksam- und Wachsamkeit, damit er seinen Wert zu steigern vermag und vor allen Dingen nicht abhandenkommt. Zu Beginn des neuen Jahres möchte ich dazu anregen, gemeinsam darüber nachzudenken, wie man unseren Schatz bewahren, wie man seinen Wert noch steigern kann.

Der Japanische Club unterstützt die Kooperation mit der Präfektur Chiba und beteiligt sich an vielen Japan-Events in Düsseldorf. Das wird hier dankbar wahrgenommen. Aber vielleicht könnte er sein gesamtes Potenzial zur Förderung der Beziehungen zwischen Japan und NRW noch effektiver nutzen und auf diese Weise zu einer beachtlichen Wertsteigerung beitragen.

Die weit über 3.000 Clubmitglieder, unsere japanischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, und die etwa 240 Unternehmen, die diesem Club angehören, könnten es sich zur gemeinsamen Aufgabe machen, die Zahl der Städtepartnerschaften zwischen Japan und NRW deutlich zu erhöhen. Städtefreundschaften und –partnerschaften zwischen Japan und NRW leben vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Die Vertreterinnen und Vertreter der japanischen Zivilgesellschaft hier in NRW kennen beide Seiten. Sie haben vielfältige Bande nach Japan und dort viele Zugänge auch zu kommunalen Verantwortungsträgern. Es könnte ein wichtiges Projekt des Japanischen Clubs sein, dem Engagement seiner Mitglieder eine solche Richtung zu geben und auf diese Weise eine Multiplikatorwirkung zu erzielen, die seine Bedeutung und seinen Wert weiter steigert. Die Sichtbarkeit des Clubs würde über die Stadtgrenzen Düsseldorfs hinaus weiter erhöht, sein Engagement könnte schon mittelfristig noch mehr Bürgerinnen und Bürgern Nordrhein-Westfalens zugutekommen und die Verbundenheit zwischen diesem Bundesland und Japan auf eine noch breitere Grundlage stellen. Darüber zu sprechen – vielleicht in einer kleinen Arbeitsgruppe, vielleicht in einem regelmäßigen Dialog des Vorstands mit geeigneten Gesprächspartnern der Zivilgesellschaft in NRW, vielleicht mit Interessierten in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens -, dazu lade ich Sie heute gerne in.

Herzlich

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