Sonderartikel zum Japan-Tag 2016

Japan-Tag 2016 in Düsseldorf

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Der Japan-Tag fand in diesem Jahr zum 15. Mal statt und wurde, den Erwartungen entgegen unter klarem, blauem Maihimmel, groß gefeiert. Zum diesjährigen Japan-Tag kamen ca. 750.000 Besucher und ich glaube, dass es uns gelungen ist, dass sich die Besucher nach Herzenslust an der traditionellen japanischen Kultur erfreuen konnten. Ich möchte dem ausführenden Japan-Tag-Komitee, den freiwilligen Helfern, dem Land NRW, der Stadt Düsseldorf, dem Japanischen Generalkonsulat, der Präfektur Chiba, der JIHK, der JISD und allen Beteiligten von Herzen für Ihre Bemühungen danken. Ich bin außerdem sehr froh darüber, dass das Land NRW und die Stadt Düsseldorf angesichts der aktuellen Sicherheitslage die Zahl der Sicherheitskräfte verstärkt hat und, dass die geplante Veranstaltung sicher und ohne Störungen durchgeführt werden konnte. Gleichzeitig möchte ich auch hier den Beteiligten meinen tiefen Dank für ihren Einsatz zum Ausdruck bringen. Diesmal habe ich alle Zelte und zahlreiche Aufführungen des Japan-Tages besucht und der selbstlose Einsatz der freiwilligen Helfer hat einen tiefen Eindruck des Respekts in meinem Herzen hinterlassen. Außerdem wurde mir dadurch sehr deutlich, dass der Japan-Tag sich als reguläre deutsche Veranstaltung fest etabliert hat und mir wurde klar, dass sich Interesse und Verständnis der Deutschen gegenüber der japanischen Kultur noch weiter verstärkt haben. Und ich denke, dass alle Besucher, die dem am Ende des Tages veranstaltete Feuerwerk zum Thema Natur beigewohnt haben, sich an der Schönheit Japans satt sehen konnten und diese Erfahrung als unvergesslich in Erinnerung behalten werden. Ich hoffe, dass der Japan-Tag auch in Zukunft so lebhaft gefeiert wird und, dass das Verständnis für die japanische Kultur und die japanisch-deutsche Freudschaft sich noch weiter vertiefen.

Herr Shuichi Yoshida, Präsident des JC

Kulturvorstellung

Kalligrafie-Zelt: Kalligrafie ist eine Herausforderung!

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Bereits vor der Öffnung der Zelte um 13 Uhr gingen viele Besucher vor dem Kalligrafie-Zelt auf und ab und betrachteten das Innere. Als es dann los ging zeugte die große Anzahl der Gäste die sich vor dem Zelt in eine Reihe gestellt hatten davon, wie groß das allgemeine Interesse an „Shodo“, der japanischen Kalligrafie ist. Wie üblich schrieben unsere Kalligrafen von Besuchern gewünschte Namen entsprechenden ihrem Klang in japanischen Schriftzeichen oder brachten die im Zeltinneren ausgestellten, beliebten Zeichen für „Liebe“, „Glück“, „Gesundheit“ usw. zu Papier. Die Wünsche der Gäste waren dabei so vielfältig, dass unser Zelt-Personal beinah die Orientierung verlor. Es wurden z.B. Vogel- und Fußballteamnamen, „Tokukawa Ieyasu“ oder die Namen von Hauptcharakteren aus Anime-Serien gewünscht. Es gab auch viele Besucher, die mit dem Ziel zu uns gekommen waren, an dem in diesem Jahr zum 4. Mal veranstalteten Workshop teilzunehmen. Sie stellten sich der Herausforderung, ihren eigenen Namen oder ein Kanji, das ihnen gefiel, zu zeichnen und folgten dabei eifrig den Anweisungen zur Pinselhaltung und Strichfolge. Die ernste Miene mit der sie den Pinsel über das Blatt bewegten oder der glückliche Ausdruck den sie angesichts des vollbrachten Werks machten, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei uns. Ich möchte mich noch einmal bei allen ehrenamtlichen Helfern bedanken, die sich stets in friedlicher Atmosphäre und ohne Unterbrechung um die Betreuung der Besucher gekümmert und das Kalligrafie-Zelt unterstützt haben. Vielen Dank!

Kulturabteilung, Frau Yoko Aoki

Kimono-Anprobe

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Halb elf am Vormittag. Erste Besucher haben sich bereits vor der Rezeption zur Anmeldung in die Schlange gestellt. Bis zu der Öffnung der Zelte um 13 Uhr sind es noch mehr als zwei Stunden. Unter der sengenden Sonne wird die Schlange immer länger und in kurzer Zeit ist die maximale Anzahl an Tickets für die Anprobe, die wir bei der ersten Anmelderunde ausgegeben, erreicht. Obwohl die Zelte noch nicht einmal geöffnet sind, müssen wir die Besucher darum bitten, zum Zeitpunkt der zweiten Ticketausgabe erneut vorbeizukommen. Es mag am schönen Wetter oder an der heißen Luft im Inneren des Zeltes gelegen haben – die Stimmung in dem in jedem Jahr beliebter werdenden Kimono-Zelt erreicht im Nu ihren Höhepunkt. Welcher Kimono darf es sein? Die Augen der Besucherinnen strahlen, wenn sie den Kimono für die Anprobe auswählen. Man merkt, dass Frauen, egal wie alt sie sind, ganz aufgeregt werden, wenn es darum geht sich schick zu machen. Wie groß das Interesse war, merkten wir auch an dem großen Spalier aus Zuschauern, welches die fertig eingekleideten Besucherinnen von außen neugierig betrachtet. Obwohl die Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen ein wenig geringer war als im Vorjahr, konnten wir in diesem Jahr mehr Besucherinnen und Besuchern Freude mit einer Kimonoanprobe machen, als in den Jahren davor. Dieses tolle Ergebnis ist auch dem Engagement der freiwilligen Helfer und Helferinnen zu verdanken und die gesamte Kulturabteilung ist ihnen dafür sehr dankbar. Vielen Dank für die Unterstützung!

Kulturabteilung, Frau Akiko Uesaka

Origami-Zelt

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Auch in diesem Jahr hat der Japanische Club am Japan-Tag das „Origami-Zelt“ geöffnet. Origami ist ein altes und wunderbares japanische Kulturgut. Das viereckige Buntpapiers ist farbenfroh und das „Chiyogami“ (Buntpapier mit jap. Muster) verfügt über eine elegante Schönheit. Es ist erstaunlich, wie sich die Oberfläche der Papiere durch bloßes Falten in einen dreidimensionale Körper verwandelt und es so einfach, dass es jeder zu jederzeit herstellen kann. An eben dieser Schönheit und Einfachheit haben sich  die Besucher des Origami-Zeltes erfreut. In diesem Jahr haben wir den Besuchern den beliebten „Flügel schlagenden Kranich“, einen „hüpfenden Frosch“ und ein Häschen vorgestellt. Beim Anblick des fröhlichen Gesichts der Besucher, die eine Arbeit fertiggestellt hatten, oder als wir sahen, wie sie angesichts der sich bewegenden Faltarbeiten ganz natürlich lächelten, wurde uns ganz bewusst, dass die Freude an Origami keine Landesgrenzen kennt. Als Dekoration für das Zelt haben wir gefaltete Kraniche wiederverwendet, die 2011 bei der  Spendenaktion für die Opfer der schweren Erdbebenkatastrophe in Ostjapan, als Dankeschön für die Spender, zahlreiche Personen für uns hergestellt hatten. In diesem Jahr kamen mehr als 300 Besucher zu uns und es herrschte viel Betrieb. Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch unseren Dank an die ehrenamtlichen Helfern aussprechen, die uns am Japan-Tag unterstützt haben.

Kulturabteilung, Frau Miki Kurokawa

Ikebana-Zelt

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Noch am Vortag des Japan-Tages hatten wir uns um das Wetter gesorgt, doch als es dann soweit war konnten wir uns über heiteren blauen Himmel und schönes Wetter freuen. Noch vor der Öffnung der Zelte kamen viele Gäste zu uns und stellten sich wohl geordnet in einer Reihe an. Die Werke wurden mit Begeisterung bewundert und es wurden zahlreiche Fotos gemacht und viele Fragen gestellt. ① Warum betreibt man Ikebana? ② Was ist die Bedeutung dieses     Werkes? ③ Was ist mit „Stilrichtungen“ gemeint? ④ Was sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Stilrichtungen? ⑤ (Den Blumenigel anfassend) Was ist das hier? Wo kann man das kaufen? ⑥ Wo kann man Ikebana lernen? ⑦ Wie lange halten sich die Blumen? (Als wir die Methode des Schneidens und des Wasserwechseln erklärten, waren die Besucher ganz angetan von der Anspruchslosigkeit der Blumen.) ⑧ Wann und wo dekoriert man die Gestecke? (Die Besucher dachten, es handele sich um eine besondere Dekoration ⑨ Wer hat diese Werke geschaffen? (Wir erklärten, dass in Japan viele Personen Ikebana-Unterricht nehmen.) usw., usw. In diesem Jahr haben wir die Ausstellungsfläche vergrößert und die Gestalter der Blumengestecke hatten sich Zeit genommen, um sich mit den Besuchern zu unterhalten. Da es auch Personen gab, die gerne an dem üblicherweise angebotenen Workshop teilgenommen hätten, möchten wir uns diesen Punkt als Aufgabe für die Zukunft vornehmen. Die ausgestellten Blumen wurden später gegen Spenden an interessierte Besucher verteilt. Es gab daher auch Besucher, die auf das Ende der Ausstellung warteten. Es war ein kleiner, internationaler Austausch, bei dem wir erneut entdecken konnten, dass die gleichen Blumen bei anderer Steckweise ganz anders wirken und bei den Besuchern erfreute sich das Zelt großer Beliebtheit.

Verwendete Blumen: Schachtelhalm, Nelken, Kalla, Iris, Lilie, Klematis, Pfingstrose,  Dahlie, Aster, Chinaschilf, Chrysantheme, Sternschild, europ. Eiche, Anthurie usw.

Und welche Blume mögen Sie am liebsten?

Frau Yuko Kessler

Wohltätigkeitsbasar – In diesem Jahr sind „Kokeshi“ am beliebtesten!?

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Das Basar-Zelt war auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht. Aus mehr als 40 dicht gepackten Kisten verkauften wir die von unseren Mitgliedern erhaltenen Sachspenden an einen  nicht abreißenden Besucherstrom und was bei der Zeltschließung um 18 Uhr 30 übrig war, füllte kaum  mehr eine dieser Kisten aus. Unter heiterem blauem Himmel stieg die Temperatur schnell an und vor allem die japanischen Fächer erfreuten die Besucher, doch auch die ca. 50 Kokeshi (jap. Traditionelle Holzpuppen) zogen großes Interesse auf sich. Es gab viele Kimono-Experten, die wünschten, die Kleidungsstücke zusammen mit einem Obi zu erwerben und es gab auch viele Personen, die sagten, dass sie gerne Haaraccessoires oder Ankleidezubehör für Kimono kaufen wollten, doch leider hatten wir diese Waren nicht anzubieten. Was mögen die vielen japanischen Artikel von nun an in den deutschen Haushalten für Erfahrungen machen? Wir danken den Helfern, die uns seit früh morgens beim Aufbau geholfen oder beinahe ohne Pause beim Verkauf unterstützt haben von Herzen für ihren Einsatz. Wir freuen uns wirklich sehr darüber, dass uns alle das Feedback gegeben haben, dass es ein angenehmer und spannender Tag war. Bitte unterstützen Sie uns auch im nächsten Jahr wieder so freundlich.

Kulturabteilung, Frau Hisayo Hömberg

TAIKO KIDS

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Der Japan-Tag 2016 fand unter frischem und klarem Maihimmel statt. Vor sieben Jahren habe ich das Trommeln mit Kindern begonnen und auch unser Auftritt am Japan-Tag jährt sich in diesem Jahr zum siebten Mal. In diesem Jahr traten 23 Kinder im Alter von 4 bis 15 Jahren auf. Außerdem traten eine dreiköpfige Elterngruppe mit Bambusflöten sowie 5 Lehrer mit auf. Somit standen insgesamt 31 Personen auf der Bühne. Es gab diesmal auch neue Stücke und wir bezogen beim Auftritt das erste Mal eine große Trommel mit ein. Haben die Kinder genug Konzentration? Reichen ihre Kräfte aus? Ich machte mir Sorgen, doch als der Auftritt dann begann, gaben die Kinder sich so viel Mühe, dass diese Gedanken schnell ganz weit fort flogen. Es gab viele Einsätze für die kleinen Kinder und die Vorbereitungen waren sehr anstrengend, doch die älteren Kinder machten den ersten Schritt. Die Kinder halfen sich gegenseitig und feuerten sich und so konnten wir einen munteren und tollen Auftritt präsentieren. Es war für mich als Trainerin sehr ergreifend zu sehen, welche Entwicklung die Kinder gemachte haben. Sich vor zahlreichen Zuschauern anzustrengen und das eingeübte vortragen zu können war für die Kinder bestimmt eine gute Erfahrung und ich glaube, dass diese Erfahrung auch eine große Ermutigung für das zukünftige Leben der Kinder sein wird. Ich möchte allen, die uns an diesem Tag unterstützt haben, vor allen den Eltern der Kinder, von Herzen danken. Vielen Dank!

Frau Yuko Kojima

Traditionelle Japanische Musik

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An einem frischen und klaren Frühsommertag mit strahlender Sonne wurde dieses Jahr wieder einmal der Japan-Tag mit viel Pomp veranstaltet. Natürlich nahm auch die Gruppe für traditionelle japanische Musik daran teil und wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren Aktivitäten einen kleinen Beitrag zur deutsch-japanischen Freundschaft leisten. Besonders erfreulich war, dass wir diesmal gemeinsam mit einer deutschen jungen Frau aus unserem Verein auftreten konnten und ich glaube, dass dies auch bedeutungsvoll war. Dass Deutsche und hier in der Region lebende Bürger anderer Länder Interesse an traditioneller japanischer Musik bekundeten und sich daran erfreuten, ließ mich erneut die Wichtigkeit der Existenz des „Hogakudokoukai“ (Gruppe für traditionelle japanische Musik) des Japanischen Clubs erkennen.
Begleitet von dem großen Applaus der vielen Zuschauer und ihren fröhlich lächelnden Gesichtern, haben wir uns alle aus ganzen Herzen unserem Auftritt gewidmet.

Frau Kyoko Yastram

Gemeinschaftsauftritt mit dem Sakura-Chor am Japan-Tag

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Am Abend des mit dem schönen Wetter der Maisonne gesegneten 21. Mai hatte sich unsere Gruppe von 20 in Happi gekleideten Männern und Frauen an Deck eines Schiffs versammelt. Die Firma Daikin Chemical Europe hatte uns nämlich auf das luxuriöse Schiff „Lorelai“ eingeladen und nachdem wir reichlich getrunken hatten beendeten wir dort unsere Generalprobe ohne Probleme. Pünktlich im Bereich hinter der Bühne versammelt, strahlten dann die Gesichter von allen voll Selbstbewusstsein. Und als wir die Bühne betraten und uns aufstellten, wurden wir von den mehreren tausend Zuschauern mit einem großen Applaus begrüßt. Wir begannen mit einem Trinklied und trugen als nächstes ein japanisches Stück vor. Es war das erste Mal, dass der Männerchor und der Sakura-Chor am Japan-Tag gemeinsam auftraten, doch das reichliche Proben hatte sich gelohnt, denn unsere beiden Gruppen waren ein Herz und eine Seele. Wir sangen auch ein italienisches Lied, und als Malo, unser Dirigent, erklärte, dass wir nicht wüssten, was wir da überhaupt für ein Lied auf Italienisch singen würden, verursachte dies großes Gelächter beim Publikum. Die deutschen Zuschauer kannte das Lied jedoch und summten es mit uns mit, was uns sehr freute. Als der Männerchor nach einem Einzelauftritt des Sakura-Chors im Froschkostüm auf der Bühne erschien, applaudierte das Publikum noch bevor wir etwas zu dem nun folgenden Lied erklärt hatten. Es schien, dass viele Zuschauer unseren Song des „Tsukubasanroku Männerchores“ bereits kannten und darauf gewartet hatten. Um diese Erwartungen zu erfüllen, legten wir uns mächtig ins Zeug und sangen mit viel Leidenschaft. Wir beendeten unser Konzert mit einem gemeinschaftlichen Auftritt von Männern und Frauen, bei dem wir das Lied „Am schönen Rhein“ vortrugen und auch das Publikum stimmte mit ein. Nach unserem Auftritt bestiegen wir erneut die „Lorelai“ und nachdem wir dort reichlich bewirtet wurden, kamen alle wieder an Deck und um das Feuerwerk zu genießen und konnten so eine tolle Erinnerung machen. Hoch lebe der Japan-Tag!!!

Männerchor, Herr Shunichi Takeda

Kinderspielaktion

Papier- & Schürzentheater

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In diesem Jahr gab seit dem Morgen durchgängig schönes Wetter und es wurde ein angenehmer Japan-Tag bei sommerlichen Temperaturen. Wir konnten zahlreiche Besucher unter völlig klarem, blauem Himmel begrüßen und auch das im Laufe des Tages zweimal aufgeführte  Papier- & Schürzentheater erfreute sich großer Beliebtheit. Wir hatten Grimms Märchen und japanische Märchen gut ausbalanciert aufeinander abgestimmt und das Programm so gestaltet, das es sowohl Kindern als auch Erwachsenen Freude bereiten würde. Die mit Begeisterung das zweisprachig (Japanisch & Deutsch) aufgeführte Programm verfolgenden deutschen Besucher vor Augen, denke ich dass es mich sehr glücklich macht, dass ich dabei helfen konnte, die besondere japanische Erzählkultur des Papier- & Schürzentheaters am Japan-Tag vorzustellen. Beim Maskenbasteln kamen und gingen die kleinen Besucher ein uns aus und es herrschte großer und reger Betrieb. Alle fertigten mit viel Energie die Tiermaske ihrer Wahl an. Außerdem waren an den Zelten Karpfen-Fahnen dekoriert, die die Kinder des Eko- und Rheinkindergartens in Handarbeit hergestellt hatten, was die lustige und lebhafte Atmosphäre noch weiter verstärkte.

Frau Takako Otani


Maskenbasteln mit viel Kinderlachen

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In den Kinderzelten haben wir mit den Freiwilligen der Büchereiabteilung und neun ehrenamtlichen Helfern der Firma Hitachi High-Technologies Europe GmbH Maskenbasteln und ein Papiertheater angeboten und dank der lachenden Gesichter der zahlreichen Kinder ging es fröhlich und lebhaft zu. Von den kleinen Kindern, die die Katzen-, Fisch- oder Mäusemasken in bunten Farben anmalten bis hin zu den älteren Kindern, deren Maskenkolorierungen sehr kunstfertig waren, waren alle hochkonzentriert und mit viel Spaß bei der Sache. Die Kinder führten auch ganz angeregt kleine Gespräche und stellten Fragen, wie z.B. „Was heißt Maus auf Japanisch?“ Wenn die Kinder dann ihre ganz individuell gestalteten Masken aufsetzten, uns „Dankeschön“ sagten und sich freuten, fühlten wir uns mehr als geehrt, hier als freiwilliger Helfer aktiv sein zu dürfen. Außerdem schlüpften ein paar unserer Helfer in Panda- und Bärenstofftierkostüme um für das Papiertheater Werbung zu machen. Es gab viele Kinder, die großen Spaß an diesen, im hohen Maße perfekten, Kostümierungen hatten und für uns war dieser Tag ein tolles Erlebnis, auf das wir uns schon lange gefreut hatten. Ich bin sehr froh darüber, dass nicht nur Düsseldorfer, sondern auch zahlreiche Gäste aus weiter Ferne zu uns gekommen sind und es freut mich auch, dass sich viele Personen für Japan interessieren. Ich bin dankbar, dass wir unter klarem und blauem Maihimmel unsere ehrenamtliche Aktivität nach Herzenslust ausüben konnten und so eine wertvolle Position bekleiden durften.

Büchereiabteilung, Herr Yoshiyuki Ogura

Foto-Zelt

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Das Foto-Zelt „Foto-Casting“ erfreute sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit und es kamen zahlreiche Besucher, um bei uns ein Foto machen zu lassen. Auch dieses Mal machten Profi-Fotografen Aufnahmen der Besucher vor einem „Greenscreen“ und bauten danach mit Hilfe von Computertechnik das Foto einer berühmten japanischen Sehenswürdigkeit in den Bildhintergrund ein. Dank dieser Technik konnten die Besucher lustige Fotos machen, die den Anschein erweckten, als seien sie tatsächlich in Japan. Es standen zwei Hintergrundmotive zur Wahl. Das eine Motiv zeigte einen von hübsch blühenden Kirschblüten eingerahmten Teich und in dessen Hintergrund ein Schloss. Auf dem anderen Motiv war eine prächtige Landschaftsansicht des Bergs Fuji zu sehen, der auch im Ausland sehr bekannt ist. Die Besucher stellten sich vor dem Zelt in einer langen Schlange an und wählten beim Betreten des Zeltes eines der Motive aus. Beide Motive kamen gut an, doch es schien, dass sich die Gäste häufiger für das Motiv mit dem Fuji-san entschieden. Es gab auch nicht wenige, die gerne ein Foto von beiden Motiven haben wollten und sich noch einmal geduldig in der Schlange anstellten. Ich glaube, dass auch in diesem Jahr wieder viele Besucher am Japan-Tag eine tolle Zeit verbracht und schöne Erinnerungen gemacht haben.

Geschäftsstelle des JC, Frau Amelie Hachenberg

Spendenübergabe

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Der 15. Japan-Tag am 21. Mai war mit schönem Wetter gesegnet, stellte mit 750.000 Besuchern einen neuen Rekord auf und war dank des Einsatzes der 230 ehrenamtlichen Helfer auch in diesem Jahr ein großer Erfolg. Auf dem Veranstaltungsgelände am Rheinufer ging es den ganzen Tag lebhaft zu, die japanischen Kulturzelte (Ikebana, Origami, Shodo), die Kinderzelte, das Basarzelt und das Foto-Zelt waren alle übervoll und es herrschte Hochbetrieb. Die prunkvollen Kostüme der Cosplayer werden von Jahr zu Jahr professioneller und es war ein wundervoller Tag, bei dem das Lächeln der auf- und abgehenden Besucher sich nicht erschöpfte. Im Foto-Zelt machten wir Fotos von 80 in Kimono eingekleideten Personen. Es gab viele Besuchergruppen, die extra für die Veranstaltung von weit her angereist waren und es wurde zum Thema Kimono eine Frage nach der anderen gestellt. Mich hat erneut überrascht, wie hoch das Interesse an der japanischen Kultur ist. Mit dem prachtvollen Feuerwerk, das den Nachthimmel verschönerte und dessen Thema die japanischen Vier Jahreszeiten waren, erreichte das Event seinen Höhepunkt. Dank Ihrer Hilfe konnte mit den Einnahmen und Spenden des Basarzeltes und der Kulturzelte ein Betrag von 9.628,98 € gesammelt werden, der an drei Organisationen   (1. Elfmeterstiftung, 2. Loop/Kinder- und Jugendhilfe e.V., 3. Sterntaler) gespendet wird. Ich danke allen freiwilligen Helfern und den Angehörigen der verschiedenen Vereinsabteilungen für ihren Einsatz am Japan-Tag.

Leiter der Kulturabteilung, Herr Hidehiko Tanaka