Japanischen Internationale Schule Düsseldorf

Klassenfahrt der 5. Klassen

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Am 26. und 27. Mai fuhr die Jahrgangsstufe 5 auf Klassenfahrt in die Eifel.
Vorher hatte man sich für diese Fahrt einen Slogan ausgedacht: „Mit Teamwork lassen wir die Blumen fröhlich erblühen – Wenn sich jeder einzeln Mühe gibt, können wir viel erreichen!“ Am ersten Tag besuchten wir die berühmte Mineralwasserfabrik „Gerolsteiner Brunnen“ und machten anschließend eine Wanderung inmitten der großartigen Natur von Munterley. In der Jugendherberge, in der die Kinder übernachteten, zeigten die Kinder auch nach der Rückkehr von ihren beiden Ausflügen keinerlei Müdigkeit und genossen ihre Zeit beim Völkerballspiel oder anderen Aktivitäten. Am zweiten Tag ging es nach Monschau. Die Kinder mussten dort verschiedene Checkpoints anlaufen, wobei sie verschiedene Einkäufe tätigen und sich an der alten Stadt erfreuen konnten. Ein besonders schönes Erlebnis war es für die Kinder, auf dem Marktplatz das Lied „Mein Vater war ein Wandersmann“ zu singen und großen Applaus dafür zu erhalten. Für die Kinder waren es zwei erfüllte Tage, denn sie halfen sich, wo sie konnten und genossen die schöne Zeit ausgiebig. Am Abend des zweiten Tages kehrten alle wohlbehalten und mit fröhlichen Gesichtern zur Japanischen Schule zurück.  

Jahrgangsstufenleiter 5. Klassen, Yoshiro AZECHI


Street-Soccer-Turnier auf dem Japan-Tag

S.4 rechts oben

Der Japan-Tag wurde in diesem Jahr am Samstag, dem 30.5. eröffnet. Wie in jedem Jahr nah-men unsere Viertklässler am Street-Soccer-Turnier teil. Die Kinder hatten sich auf den heutigen Tag vorbereitet, indem sie jeden Tag in den Pausen trainierten. Als es dann so weit war, war das Wetter nicht so gut und es regnete etwas. Den Kindern machte das aber nichts aus und es war eindrucksvoll, sie dabei zu beobachten, wie sie sich trotz der widrigen Bedingungen auf dem Spielfeld Anweisungen zuschrien und dem Ball hinterherjagten. Unsere Schule stellte vier Teams und die A-Mannschaft verpasste es mit einem 3. Platz nur knapp, auf dem Siegertreppchen zu stehen. Dass die Kinder sich vor dem letzten Spiel selbstständig aufwärm-ten, zeigt deutlich, wie sie im Laufe dieses Turniers auch an Selbstständigkeit gewannen. Auf der abschließenden Ansprache nach dem letzten Spiel zeigte sich auf den Gesichtern der Kinder zwar sowohl Zufriedenheit als auch Enttäuschung über die verpassten Möglichkeiten, doch alle wussten, wie viel es ihnen gebracht hatte, mit deutschen Kindern zusammen Fußball zu spielen. Wenn es auch weiterhin die Möglichkeit gibt, sich auf diese Weise mit deutschen Kindern auszutauschen, so hilft dies den Kindern unserer Schule bestimmt  nicht nur dabei, ihre fußballerische Technik zu verbessern, sondern sie werden sich auch charakterlich weiterentwickeln. Zum Schluss möchte ich allen Eltern dafür danken, dass sie im Regen ausharrten, um ihre Kinder ständig anzufeuern.

Jahrgangsstufenleiter der 4. Klassen, Hideyuki UMENO


Abschlussfahrt der Sechstklässler

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Die Sechstklässler fuhren vom 27. – 29.5. auf Klassenfahrt nach Kassel, Erfurt, Weimar und Eisenach. Auf dem Programm stand ein Besuch der Wasserspiele in Kassel, des großen Doms in Erfurt und anderes, doch am meisten Interesse zeigten die Kinder auf dieser Klassenfahrt am Konzentrationslager in Buchenwald bei Weimar. In den Einrichtungen von damals, die auch jetzt noch zu sehen sind, wurde den Kindern erklärt, wie das Leben im Konzentrationslager aussah und sie lernten viel über den Holocaust im damaligen Nazi-Deutschland. Die Kinder konnten besser als sonst begreifen, wie furchtbar Diskriminierung sein kann und dach-ten viel über die Bedeutung von Frieden zwischen den Menschen nach.
In Eisenach sahen sie das Geburtshaus von Johann Sebastian Bach, sie lernten den Aufführungsort des „Tannhäuser“ kennen und sie besichtigten das Zimmer auf der Wartburg, in dem Martin Luther das Neue Testament der Bibel übersetzt hatte. Weil die Kinder der Japanischen Schule ja in Deutschland zur Schule gehen, konnten sie viele Dinge, die in ihren Schulbüchern vorkommen, direkt an den historischen Orten erfahren, so dass diese drei Tage für sie eine außerordentlich wertvolle Erfahrung waren.

Jahrgangsstufenleiter der 6. Klassen, Takashi NAKAYAMA


45. Sportfest der Japanischen Internationalen Schule

S.4 rechts unten

Am Samstag, dem 20. Juni fand zum 45. Mal das Sportfest der Japanischen Internationalen Schule statt. Der Wetterbericht hatte Regen vorausgesagt, weshalb wir uns Sorgen gemacht hatten, doch als es dann soweit war, konnte alles seinen geplanten Lauf nehmen. Unter dem Slogan „Eine begeisternde Atmosphäre - Lasst uns kämpfen, bis wir am Ende alle lachen!“ wurden alle Schülerinnen und Schüler der Japanischen Internationalen Schule und der Japanischen Ergänzungsschule in eine rote und eine weiße Gruppe aufgeteilt und es entwickel-te sich eine Punktejagd, der mit allen Kräften nachgegangen wurde. Es gab verschiedenste Wettkämpfe, die alle auf die einzelnen Jahrgänge zugeschnitten waren – z.B. „Ninjari Ban-ban“, der choreografierte Tanz der Erst- und Zweitklässler, „Matsuri“ (Dritt- und Viertklässler), das Figurenturnen der Fünft- und Sechstklässler, „Am Rhein 2“ (Tausendfüßler-Lauf und Seilspringen der Mittelschüler) – und einen großen Reiz auf die zahlreichen Zuschauer ausübten.
In diesem Jahr gewann die Gruppe „Rot“, was auf der einen Seite mit freudestrahlenden Gesichtern und auf der anderen mit Tränen der Enttäuschung quittiert wurde. Aber auf dem offiziellen Abschluss des Sportfests war das Lächeln auf alle Gesichter zurückgekehrt, denn alle Schülerinnen und Schüler wussten, dass jeder im gemeinsamen Kampf sein Bestes gegeben hatte.
Dieses Sportfest konnte nur deshalb ein so wunderbarer Erfolg werden, weil man sich stets der Hilfsbereitschaft und der Anfeuerung der Eltern und der anderen Gäste, die gekommen waren, sicher sein konnte. Vielen Dank dafür!

Leiter der Fachschaft Sport, Takeshi ISHIZUKA

(Übersetzung von Alf Simanowski)