Aktivitäten des Japanischen Clubs

Rückengymnastik mit der TK *Zu Hause Schmerzen vorbeugen*

S.5 links obenAm 18. Juni wurde unter Leitung der Sportwissenschaftlerin Frau Eisentraut die Veranstaltung „Rückengymnastik mit der TK – Zu Hause Schmerzen vorbeugen“ durchgeführt. Diesmal haben wir die Inhalte der Veranstaltung mit der TK (Techniker Krankenkasse, Träger der Gesetzlichen Krankenversicherung) zusammen geplant, damit man  die Gymnastikübungen auch zu Hause fortführen kann und um wichtige Hinweise für den Alltag geben zu können. Die den ganzen Körper ordnende Gymnastik, die Schmerzen in Hüfte und Rücken vorbeugt und lindert, war nicht schwer, doch es waren tolle Übungen, die einen spüren ließen, dass man seine Muskeln wirklich trainierte. In der Pause tauschten die Teilnehmer ihr Wissen miteinander aus. Als bei der Fragerunde am Schluss viele Hände in die Höhe schnellten konnte man merken, wie groß das Interesse der Teilnehmer an diesem Thema war. Da man nicht nur etwas über die richtige Art sich zu bewegen lernen konnte, sondern auch darüber, wie Belastungen auf den Körper einwirken und welche Gründe es dafür gibt, kann man von nun an auch mehr auf die kleinen Bewegungen im Alltag achten. Die Rückengymnastik endete mit positivem Feedback und viele äußerten den Wunsch, nach einer Wiederholung der Veranstaltung. Wir hoffen, dass auch Sie verbeugen, bevor Rückenschmerzen auftreten und so ein fröhliches und angenehmes Leben hier in Deutschland verbringen.

Yuko Yoneyama


Spargelstechen selbst ausprobieren

S.5 links untenAm 21. Juni (Sonntag) haben wir mit 41 Teilnehmern die Tagestour “Spargel stechen & Erdbeeren sammeln” durchgeführt. Von Düsseldorf aus ging es ca. 70 km Richtung Nord-Osten zum in Herten gelegen Bauernhof Schulte-Scherlebeck. Mit dem Bus brauchten wir etwa eine Stunde und obwohl wir uns bis kurz vor dem Eintreffen Sorgen wegen des Wetters gemacht hatten, erfreuten sich die Teilnehmer schließlich bei frischer Luft und ohne Regen am Spargelstechen. Eine Erfahrung, von der man sagt, dass sie auch nur wenige Deutsche bisher gemacht haben. Da die Felder des Bauernhofes sehr weitläufig waren, fuhren wir nach dem Spargelstechen mit dem Bus weiter zum Erdbeerenpflücken. Dort konnten wir uns beim Sammeln an den süßen und reifen Beeren nach Herzenslust satt essen. Das Mittagessen fand in dem 200 Jahre alten Scheunen-Restaurant des Hofes statt und war ein Festschmaus geschmückt mit Zutaten, die wohl der ganze Stolz des Landwirtes sind. Dieses Mal haben auch viele Kinder an der Tour teilgenommen. Das Erklingen ihrer munteren und fröhlichen Stimmen ist mir gut in Erinnerung geblieben. Ein Kind, das Erdbeeren eigentlich gar nicht gern mag, sagte sogar: „Hier möchte ich nochmal hin!“, und ich denke daher, dass die Teilnehmer wohl viel Spaß hatten. Mit schönen Erinnerungen an das Spargelstechen und Erdbeerensammeln im Herzen machten wir uns wieder auf die Heimreise und schafften es, plangemäß nach Düsseldorf zurückzukehren. Liebe Mitglieder, ich möchte ich es Ihnen ans Herz legen, selbst einmal an dieser schönen Frühsommer-Tour teilzunehmen.

Hiroyuki Takamatsu


Mit großer Neugierde!
UNESCO-Welterbe “Zeche Zollverein” in Essen

S.5 rechts obenAm 12. Juli (Sonntag) fuhren wir trotz des unglücklicherweise kühlen und leicht regnerischen Wetters, wie geplant um 9:21 Uhr vom Düsseldorfer Hauptbahnhof aus nach Essen. Wir stiegen in U-Bahn und Bus um und fuhren weiter in Richtung der Bergwerksruine. Als wir aus dem Bus ausstiegen, konnten wir vor uns die im Bauhaus-Stil errichtete und weltweit als am schönsten geltende und Schachtanlage 12 der Zeche Zollverein sehen. Auf dem weitläufigen Gelände standen zahlreiche Gebäude und zu unseren Füßen verliefen Schienen. Man konnte erahnen, wie lebhaft es hier einmal zugegangen sein muss. Vom unserem Tour-Guide erfuhren wir etwas über die Geschichte und den Namensursprung der Zeche und dann ging es endlich ins Innere. Zu Beginn hörten wir etwas über die Arbeit und das Leben der Bergleute, während wir uns Schautafeln, Modelle und Videos anschauten. Wir erfuhren, wie hart und gefährlich die Arbeit der Bergarbeiter damals war. Außerdem nahmen wir einen Hammer, der wirklich einmal für den Bergbau genutzt wurde, in die Hand und konnten fühlen, wie schwer dieser war. Auf Grund der harten Arbeit gingen die Bergleute damals mit 55 Jahren in den Ruhestand, doch viele der Arbeiter sollen wohl im Alter unter Lungenkrankheiten gelitten haben. Es ging weiter die Treppen empor zu der Arbeitsstätte, wo die Kohle aussortiert wurde. Dort wurde der Ton der Draisinen, die die Kohle transportierten und das laute Knallen mit dem die Steinkohle auf das Förderband befördert wurde, nachgestellt und abgespielt. Wir lernten auch, dass Kohle und Steine mit Wasser voneinander getrennt wurden, war sehr interessant war. Es war eine tolle Gelegenheit, etwas über die Kohle, mit der deutsche Schwerindustrie beliefert wurde, die modernste Technik der damaligen Zeit, sowie über das Leben der Bergarbeiter zu erfahren.

Yuko Aoki
Kulturabteilung


Rheinschifffahrt

S.5 rechts unten Am 25. Juli (SA) wurde die alle 2 Jahre stattfindende größte Veranstaltung der Unterhaltungsabteilung, die “Rheinschifffahrt“ zum 58. Mal durchgeführt. Unter heraufziehenden Wolken erreichten wir Rüdesheim. Nach dem Besuch des wunderbaren, auf einem Hügel errichteten Niederwalddenkmals, hatten wir eigentlich eine Spazierfahrt in luftiger Höhe zwischen Weinreben geplant, doch aufgrund des starken Windes hatte der Lift den Betrieb vorübergehend eingestellt. So fuhren wir also leider mit dem Bus in die Stadt und zur Weinverkostung bei Weinhandel Prost. Bei der dortigen professionellen Weinverkostung mit mehr als 10 sorgfältig ausgesuchten Flaschen genossen wir leckeren Wein. Nachdem wir die Stadt erkundet und zu Mittag gegessen hatten, gingen wir schließlich an Bord eine Ausflugschiffes. Wir wurden ab und an von starkem Regen und Wind heimgesucht und erfuhren die Härte der Schifffahrt in den Rhein-Schluchten am eigenen Leibe. Doch auf Höhe der Loreley klärte es wunderbarer Weise auf und wir konnten die Landschaft überblicken. Es war als würde ein sich in den felsigen Bergen versteckender Waldgeist für uns lächeln. Danach durchwanderten wir das uneinnehmbare Schloss Stolzenfels und kehrten nach einer kurzen Pause am Deutschen Eck wohlbehalten nach Düsseldorf zurück. Wir planen auch im nächsten Jahr wieder tolle Ausflüge für Sie, bei denen Sie viel Spaß haben können und würden uns sehr freuen, wenn Sie daran teilnehmen.

Izumi Konno
Vizeabteilungsleiter d. Unterhaltungsabteilung