Neuigkeiten aus der Japanischen Internationalen Schule Düsseldorf

Einschulungsfeiern im Schuljahr 2015/16

Am 14.4.2015, gerade als in der Nähe des Schultors die Kirschbäume zu blühen begannen, wurden die diesjährigen Einschulungsfeiern der Japanischen Internationalen Schule begangen. Für die Grundschule war dies das 44. Mal, für die Mittelschule das 45. Mal.
Zur Eröffnung des neuen Schuljahres waren viele Ehrengäste der Einladung gefolgt, angeführt vom Generalkonsul Kaoru SHIMAZAKI des Japanischen Generalkonsulats. Die Zahl der neuen Grundschüler beläuft sich in diesem Jahr auf 63, das sind 20-30 weniger als sonst. Von Schülerinnen und Schülern der sechsten Klassen an der Hand gehalten, betraten die Neuankömmlinge die Turnhalle, in der die Feier stattfand. Die Zweitklässlerinnen und Zweitklässler stellten zunächst in einem kleinen Theaterstück das Leben in der Schule vor und stets herrschte eine harmonische und fröhliche Atmosphäre.
In den siebten Klassen, also der Mittelschule, gab es 46 neue Schülerinnen und Schüler. Ihrem Alter entsprechend ging es auf ihrer Einschulung feierlicher zu, so dass man von einer „Zeremonie“ sprechen konnte. Die neuen Mittelschülerinnen und Mittelschüler hatten sich darauf eingestellt, dass für sie nun ein neues Lern- und Lebensgefühl beginnen würde. In diesem Schuljahr beträgt die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler 520, aufgeteilt in 18 Klassen, 12 in der Grund- und 6 in der Mittelschule.

Toshinori SAKUMA, Konrektor

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Ausflug an den Rhein

Am 5. Mai – passenderweise der Tag des Kindes in Japan – wurde wie in jedem Jahr der Ausflug an den Rhein für die Grundschüler durchgeführt. Auf dem Schulhof hatten die Bäume ausgeschlagen und ein angenehmer Wind ging durch die Blätter. Am Morgen regnete es zwar noch ein wenig, aber wir brachen voller Zuversicht auf. Nach der Ankunft am Rheinufer wurden in klassenübergreifenden Gruppen verschiedene Aktivitäten durchgeführt. Mit dem Rhein im Rücken stellte man sich zu gemeinsamen Fotos auf, wobei man sich vorher überlegt hatte, wie man am besten posieren sollte. Noch während man sich an verschiedenen Spielen erfreute, klarte es auf und schließlich konnte das mitgebrachte Mittagessen aus der Lunchbox bei strahlendem Sonnenschein verzehrt werden. Auch nach diesem Tag wir es noch viele klassenübergreifende Aktivitäten rund um die Sechstklässler geben.

Mariko SOMEYA, Klassenlehrerin 6b

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Die neue Elternvertretung

Auch in diesem Schuljahr starten wir wieder mit einer neuen Elternvertretung der Japanischen Internationalen Schule. Unter dem Motto „Elternpflegschaft für alle“ werden wir mit vereinten Kräften daran arbeiten, dass unsere Kinder einen noch erfüllteren, einen noch fröhlicheren Schulalltag verbringen. Unsere Elternvertretung präsentiert sich in diesem Schuljahr in einer neuen Organisationsform: Außer den 38 Klassenvertreterinnen, den vier Vorstandsmitgliedern und ihren Vertretern gibt es nun auch für das Schulfest im September eine Aktionsgruppe, die aus 36 Mitgliedern besteht. Wir hoffen auf eine nach wie vor gute Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern, die jeden Tag für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im Schulalltag sorgen, sowie allen, die in irgendeiner Weise mit dem schulischen Leben in Verbindung stehen. Wir würden uns freuen, wenn uns auch in diesem Schuljahr wieder die notwendige Unterstützung und Kooperation zuteilwürden, die eine verlässliche Arbeit erst möglich machen.

Tamaki OBO, Vorsitzende der Elternvertretung im Schuljahr 2015/16


Abschlussfahrt der Neuntklässler

Am Mittwoch, dem 20. Mai fuhren die Neuntklässler für drei Tage nach Berlin bzw. Potsdam auf ihre letzte Klassenfahrt. Am ersten Tag besuchten sie das von Friedrich dem Großen hochgeschätzte Schloss Sanssouci und den dazugehörigen Park. Anschließend ging es weiter zum Schloss Cecilienhof nach Potsdam, wo die berühmte Potsdamer Konferenz am Ende des Zweiten Weltkrieges stattgefunden hatte. Am zweiten Tag machten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen selbständig auf die jeweils zugeteilte Route, um Berlin zu entdecken. Auch am Abend dieses Tages gab es noch Programm, denn dann zogen sich alle Schülerinnen und Schüler ihre besten Sachen an und besuchten die berühmte Opernaufführung „Carmen“.
Am dritten und letzten Tag wurde das Konzentrationslager Sachsenhausen besucht, in dem mehr als 100.000 Juden ihr Leben gelassen hatten. Am Eingangstor war der Schriftzug „Arbeit macht frei“ zu lesen und den Schülerinnen und Schülern wurde vor Augen geführt, welch schreckliche Zeiten hier während des Krieges geherrscht hatten. Für die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen waren diese drei Tage, in denen sie sowohl das moderne als auch das alte Deutschland kennen lernten, eine sehr wertvolle Erfahrung.

Mitsutaka TERADA, Klassenlehrer 9b

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Unternehmensbesuche

Am Donnerstag, dem 21.5. besuchten die Siebtklässler zwei japanische Unternehmen: Toto Europe GmbH und FUJIFILM Europe GmbH. Zwei Namen, die den Schülerinnen und Schülern wohlbekannt waren. Als sie sich für eines der beiden Unternehmen entscheiden mussten, gab es eine saubere Zweiteilung, ohne dass ein Ungleichgewicht entstand. Jeder konnte das Unternehmen seiner Wahl besichtigen.
Toto Europe GmbH stellt Japanische Washlets für Europa her. Die Schülerinnen und Schüler hörten sowohl etwas über die mit dem Verkauf verbundenen Schwierigkeiten, als auch hochgradig Fachliches über Düsentechnik. Es wurde für alle ein sehr interessanter Tag.
Bei FUJIFILM Europe GmbH wurde den Siebtklässlern gezeigt, wie digitale Fotoalben entstehen und wie Poster gedruckt werden. Außerdem wurde eine Technologie vorgestellt, bei der durch bloßes Darüberhalten auf Papier Gedrucktes als Datenpaket zu tragbaren Endgeräten (Handys etc.) geschickt wird und dort auf dem Display erscheint. Die Schülerinnen und Schüler kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sie waren sehr beeindruckt und konnten erfahren, wie wunderbar es ist, wenn eine neue Technologie die Zukunft des Menschen verändert.

Shinsaku SHIBA, Jahrgangsstufenleiter Kl. 7

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(Übersetzt von Alf Simanowski)