Neuigkeiten aus der Japanischen Internationalen Schule Düsseldorf

Skifreizeit in Willingen

Vom 28. – 30. Januar wurde die diesjährige Skifreizeit der siebten und achten Klassen durchgeführt. Es ging wieder nach Willingen und die drei Tage standen unter dem Motto „Freund-schaft und Winterlandschaft“. Auch in diesem Jahr hatte es wegen des warmen Wetters Sorgen gegeben, doch wenige Tage, bevor es losging, schneite es und schließlich herrschten gute Bedingungen.
Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene lernten in verschiedenen Gruppen bei Skilehrern. Es gab auch Skiwanderwege und die Schülerinnen und Schüler waren von dem stets wechselnden Panorama, das sich ihnen darbot, während sie Ski fuhren, sehr beeindruckt. Am letzten Tag fuhren alle Teilnehmer der Skifreizeit mit Gondeln bis auf den Gipfel und konnten auf der steilen Abfahrt ihre Fortschritte überprüfen. Natürlich gab es auch Stürze zu verzeichnen, doch in allen Gruppen wurde Teamgeist großgeschrieben: Man wartete auf die, die zurück-blieben und half einander, wo man konnte. Am Abend wurde die freie Zeit nicht nur genutzt, um sich mit den Freunden und Freundinnen der eigenen Klasse zu vergnügen, sondern es gab auch eine Veranstaltung, auf der alle Siebt- und Achtklässler an zuvor geplanten gemeinsamen Spiele teilnahmen. Nicht nur während des Skifahrens am Tag sondern auch hier hatte man die Möglichkeit, den Kontakt zu jüngeren oder älteren Mitschülern zu vertiefen.

Jahrgangsstufenleiter Kl.8, Kennosuke Sasaki

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Feierlichkeiten zur halben Volljährigkeit der Viertklässler

Was ist vor zehn Jahren passiert? Da wäre z.B. die „Yong-Euphorie“ – nach dem damals sehr populären südkoreanischen Schauspieler Bae Yong-joon – zu nennen oder „Matsu-Ken-Samba“ – ein Lied des Sängers und Schauspielers Ken Matsudaira. Außerdem war der damalige Schwimmer Kosuke Kitajima in aller Munde. Auf der anderen Seite ereignete sich das große Erdbeben in Niigata.
Vor zehn Jahren wurden auch die Viertklässler der Japanischen Internationalen Schule geboren. Aus diesem Anlass wurde am 13.2. die halbe Volljährigkeit dieser Schülerinnen und Schüler feierlich begangen. Die Eltern wurden eingeladen, um zu hören, was die Kinder sich für ihre Zukunft vorgenommen hatten. Jedes Kind hatte über sich nachgedacht und festgestellt, zu wie vielen Menschen eine Verbindung besteht. Die Zehnjährigen beschäftigten sich mit der Frage, was zu tun war, um ein „toller Erwachsener“ zu werden. Die Kinder sagten den Eltern auch, wie dankbar sie Ihnen für alles, was sie für sie getan hatten, waren.
Ich wünsche mir, dass die Kinder sich auch weiterhin immer dessen bewusst sind, dass jede Begegnung ihren Sinn hat und man vielen Menschen in seinem Leben dankbar sein sollte. Mit dieser Gewissheit wird sich sicher jedes Kind zu einem prächtigen Erwachsenen weiterentwickeln.

Jahrgangsstufenleiter Kl. 4, Hirokazu Unten

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44. Abschlusszeremonie der Grundschüler

Am 13.3.2015 wurde zum 44. Mal die feierliche Verabschiedung der Grundschüler durchge-führt und 58 Schülerinnen und Schülern wurde ihr Abschlusszeugnis überreicht. Auf der Abschlussfahrt konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur kulturelles Welterbe in Deutschland bewundern, sondern auch die Sinnlosigkeit des Kriegs kennenlernen. Letztere Erfahrung, aber auch welch edles Gut Frieden bedeutet,  kam in dem Theaterstück „Das Leben des Erich Kästner“, das auf dem Schulfest aufgeführt wurde, gut zum Ausdruck. Für das „Friedensdorf International“ in Oberhausen wurden von allen Sechstklässlern sowohl eine Paket- als auch eine Spendenaktion durchgeführt und bei einem Besuch gab es gemeinsame Spiele mit Kin-dern aus vielen verschiedenen Ländern. 196 inhaltsreiche Tage gingen am 13. März zu Ende und die Abschlusszeremonie war eine gute Gelegenheit, den Dank all denen gegenüber zum Ausdruck zu bringen, die stets unterstützend tätig waren. Beim „Sprechgesang der Ab-schlusszeremonie“ blickten die Schülerinnen und Schüler auf wichtige Veranstaltungen wie die Abschlussfahrt und das Sportfest zurück. Außerdem wurde zur Sprache gebracht, was man sich für die Zukunft vorgenommen hatte und auch eine Danksagung an alle, die bisher immer geholfen hatten, nicht zu vergessen die eigenen Eltern, hatte ihren festen Platz. In den letzten beiden Liedern, „Lied des Lebens“ und „Das letzte Klingeln in der Schule“ war die Aufbruchsstimmung deutlich zu spüren. Aufbruch in eine neue Zukunft, geprägt von Hoff-nungen und Träumen.

Jahrgangsstufenleiter Kl. 6, Yoshitomo Nakanowatari

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Rückblick auf ein Jahr in der Elternvertretung

Für das zurückliegende Jahr möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen: allen Ausschüssen und allen Mitgliedern, allen von der Samstagsschule, die stets durch ihren fröhlichen Cha-rakter auffielen, den Lehrerinnen und Lehrern, die sich mit viel Liebe ihrer Arbeit gewidmet haben, allen, die durch ihr kooperatives Handeln mitgewirkt haben, all den tollen Kindern und nicht zuletzt allen Postenträgern, die nicht nur effizient gearbeitet haben, sondern auch dafür gesorgt haben, dass der Humor nicht zu kurz kam. Ohne die Hilfsbereitschaft und Mitarbeit aller wäre das alles nicht möglich gewesen. Vielen Dank!
Unser Motto war „Love and Peace“ und es war uns immer wichtig, das jeder macht, was er kann, jedoch ohne sich dabei zu übernehmen. Im zurückliegenden Jahr hat sich sowohl die Elternschaft als auch die Schule intensiv mit Maßnahmen zur Vorbeugung von Verbrechen befasst. Außerdem haben wir bei der personellen Besetzung von Aufgabengebieten vieles ge-ändert. Es war uns wichtig, möglichst viele an den Aktivitäten der Elternschaft zu beteiligen, so dass stets eine zwanglose Zusammenarbeit möglich war. Ich hoffe, dass diese Änderungen die zukünftige Arbeit der Elternschaft positiv beeinflussen werden und es auch im nächsten Jahr wieder eine Elternschaft geben wird, die mit viel Spaß bei der Arbeit ist und für ein an-genehmes Schulklima sorgt. Ein glückliches und zufriedenes Jahr liegt hinter uns. Wir sind voll des Dankes und voller Erinnerungen. Vielen Dank für alles!     

                            Vorsitzende der Elternvertretung im Schuljahr 2014/15, Rie Machida

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(Übersetzung von Alf Simanowski)