Neuigkeiten aus der Japanischen Internationalen Schule Düsseldorf

Schulfest

Am 27. und 28. September wurde das diesjährige Schulfest unter dem Motto „Begegnung – Freundschaft – Erinnerung“ veranstaltet. An beiden Tagen spielte das Wetter mit und passend zu diesem Motto gab es viele Begegnungen, die den Grundstein für lang anhaltende Erinnerungen bildeten. Am ersten Tag des Schulfestes traten die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule sowie der Japanischen Ergänzungsschule mit den einzelnen Jahrgangsstufen unter anderem in Theaterstücken auf, in die sie ihre ganze Kraft gelegt hatten. Für die Darbietungen gab es vom Publikum viel Beifall, denn das fleißige Üben in den Wochen zuvor hatte zu äußerst gelungenen Vorstellungen geführt. In den Theaterstücken hatte jeder eine Aufgabe und auch wenn es nur ein kurzer Text war oder eine unterstützende Arbeit im Hintergrund, so konnten doch alle die befriedigende Erfahrung machen, dass nur gemeinsame Anstrengungen zum Ziel führen.

Am zweiten Tag standen Aufführungen der verschiedensten Gruppen, der AGs und befreundeter Schulen auf dem Programm. Außerdem gab es Volkstänze der Drittklässler und Aktionen der beiden Schülervertretungen zu sehen. Da auch die Elternpflegschaft in Eigenregie verschiedene Verkaufsstände wie z.B. das „Café“, den „Hobby-Laden“ und eine „Spiele-Ecke“ anboten, fühlte man sich zusammen mit den anwesenden Besuchern – mitten in Deutschland – wie auf einem japanischen Volksfest. Außerdem gab es viele von Eltern betriebene Stände, an denen man zusammen mit gekochtem Reis Fleisch, Fisch und Gemüse bekommen konnte und Schmuckstände, Bastelecken, Scheibenschießen und Mini-Bowlingbahnen. Es war ein Tag, an dem man die große Liebe der Eltern zur Schule ihrer Kinder spüren konnte. Es ist zu wünschen, dass die japanische Internationale Schule auch weiterhin ein solches Schulfest präsentiert, auf dem die Schule, die Eltern und die Region so gut zusammenarbeiten.

Am Ende kann man wieder auf zwei außerordentlich erfolgreiche Tage zurückblicken, die durch die engagierte Zusammenarbeit der Elternpflegschaft, der Japanischen Ergänzungsschule, der verschiedenen Gruppen und der befreundeten Schulen möglich gemacht worden sind. Ich möchte meinem tief empfundenen Dank dafür Ausdruck verleihen, dass das Schulfest so viele „einmalige Begegnungen“ hervorgebracht hat.

Organisationsleiter des Schulfestes, Yoshio YAMADA


Eislaufen

Wie in jedem Jahr wurde auch dieses Mal ein kleines Eiskunstlaufraining für die Schülerinnen und Schüler der dritten bis sechsten Klassen durchgeführt. Einige der Kinder kamen schon morgens mit Helm zur Schule, im Bus zum Eisstadion stand dann allen in ihren lachenden Gesichtern geschrieben, wie sehr sie sich auf diese Zeit freuten. Zu Beginn des Trainings teilten sich die Kinder in die zuvor aufgestellten drei Leistungsgrup-pen. In der Anfängergruppe gab es auch für die, die noch nie auf Schlittschuhen gestanden hatte, keinerlei Anlass zur Sorge, denn von dem deutschen Übungsleiter wurden ihnen behut-sam die ersten Schritte auf dem Eis gezeigt. Es war beeindruckend, Kinder zu sehen, die mit viel Ausdauer immer wieder aufstanden, wenn sie hinfielen.

In der „Mittelstufe“ wurde u.a. gelernt, wie man richtig bremst. Bei schwierigeren Übungen, wo z.B. auf einem Bein gefahren werden sollte, hörte man zwar hier und da ein verzweifeltes Aufstöhnen („Nein, das kann ich nicht, das ist zu schwierig!“), doch konnte man sehen, wie stolz die Kinder darauf waren, was sie alles gelernt hatten. In der am weitesten fortgeschrittenen Gruppe zog das Niveau dann noch einmal spürbar an. Erste Sprünge und Pirouetten waren hier zu sehen, so dass es erstaunte Blicke unter den Zusehenden gab. Trotz der knapp bemessenen Zeit machten die Kinder schnell Fortschritte und es bleibt zu hoffen, dass die Freude und das Selbstvertrauen bei ihren Erfolgserlebnissen ihnen auch bei zukünftigen Herausforderungen den nötigen Energieschub verleihen.

Klassenlehrerin 5b, Eri MATSUSHIMA

(Übersetzung von Alf Simanowski)