Aktivitäten des Japanischen Clubs

Spargel- und Erdbeer-Tour 2014

Auch in diesem Jahr haben wir wieder an zwei Terminen (24. Mai & 8. Juni) einen Ausflug gemacht, bei dem wir weißen Spargel gestochen und Erdbeeren gesammelt haben. Es soll viele Deutsche geben, die Spargelstechen noch nicht selber ausprobiert haben. Dies liegt wohl daran, dass die Spargelbauern Gäste nicht gerne auf ihre Felder lassen. Sie mögen es nämlich nicht, wenn die Feldraine zerstört werden (die gleichen Felraine werden 4 Jahre vor der Ernte und danach 8 Jahre lang genutzt). Dass diese Veranstaltung nun schon seit mehr als 10 Jahren durchgeführt werden kann, ist u. a. der Tatsache zu verdanken, dass unsere Teilnehmer die Feldraine stets ordentlich wiederherstellen. Dieses Mal haben wir zunächst köstliche Erdbeeren gegessen, die viel frischer schmecken, als Erdbeeren aus dem Supermarkt und danach unter Anleitung der Bauern uns der Herausforderung des Spargelstechens gestellt. Wir haben uns dabei ein wenig mit Schlamm beschmiert, aber vor allem den jüngeren Kindern wird diese Erfahrung wohl in guter Erinnerung bleiben. Zum Schluss haben wir an diesem vollgepackten Tag mit nicht nachlassender Ausdauer in einem von den Spargelbauern betriebenen Restaurant Spargelgerichte mit Schinken gegessen und danach Einkäufe getätigt. Wir würden uns freuen, wenn auch im nächsten Jahr wieder viele Teilnehmer mitmachen.

Tadaaki Shinagawa

 

 

55. Softball-Turnier

Datum: 15.06.2014, 7:30 – 18:00 Uhr
Ort: ESPRIT Arena Sportpark (auf dem Platz neben der Sporthalle)
Teilnehmer: 72 Teams (1084 Personen)
Ergebnis: 1. Platz: Yamato, 2. Platz: Keyence, 3. Platz: Lion’s

 

Beim Entscheidungsspiel stellte sich uns K, das Ass des gegnerischen Teams in den Weg. Ein Vorfall ereignete sich, als nach den ersten zwei Outs, der Ball, in dem Moment als er vom 4. Batter getroffen wurde, direkt in Ks. Magengrube traf. Mit rinnendem Speichel brach K am Wurfmal zusammen. Zunächst dachte man, dass es nur seine übliche Schauspielerei wäre, doch dann sammelten sich einige Personen, die realisiert hatten, dass etwas mit ihm nicht stimmte. K sagte jedoch wenige Sekunden später mit einem gezwungenen Lachen, dass er in Ordnung sei. Beim zweiten Vorfall durchstieß ein vom 2. Batter abgeschossener schneidiger Feuerball Ks. Handschuh. Er sagte, dass Netz sei gerissen und zeigte uns seinen abgenutzen Handschuh. K das mit Wunden übersäte Ass! Beim dritten Vorfall kamen uns fast die Tränen. Am Folgetag des Turniers kamen 7 Mitglieder des gegnerischen Teams zusammen mit K. zu uns und beglückwünschten uns von Herzen zum Sieg. Ein Team, das die Bedeutung eines Wettkampfes richtig versteht. Mit frohem Gemüt stießen wir auf den Sieg an. Danach zeigte uns K. in einem gewissen Restaurant, seinen von blauen Flecken ganz schwarz gewordenen Bauch. Über diesen Treffer hat er sich wohl schwarz geärgert! Vielen Dank für dieses sowohl ernste als auch lustige Turnier, das uns gerührt und viel Freude gemacht hat.

 

Team Yamato, Nishizuka

 

 
Besichtigung der Dachkammer des Kölner Doms

Kurz vor der verabredeten Treffpunktszeit am 28.06 (Samstag) fing es an, vom bewölkten Himmel furchtbar große Tropfen zu regnen. Doch passend zum Beginn der Veranstaltung ging das Wetter in Nieselregen über und wir konnten vorerst aufatmen. In Begleitung von unserem Reiseleiter stiegen wir in den Aufzug auf der linken Seite des Doms und erreichten dann die Dachkammer. Der als größtes gothisches Bauwerk berühmte Kölner Dom hat seinen Ursprung in einem im 4. Jahrhundert errichteten Gebäude. Die Fertigstellung seiner heutigen Form dauerte ganze 600 Jahre und begann Anno 1248. Die Baukunst, mit der das im 19. Jahrhundert errichtete eiserne Gerüst des Dachstuhls mit, das Gesamtgewicht unterstützenden, direkt neben der Kathedrale emporragenden großen Pfeilern und Bögen verbunden wurde, ließ uns ehrfürchtig erstaunen. In diesem wundervollen Gebäude, das mit einer Dynamik und Feinheit errichtet wurde, die bei einer normalen Besichtigung des Doms von Innen nicht vorstellbar ist, bestiegen wir bei dieser 2,5-stündige Besichtigung Wendeltreppen und wanderten auf den engen Gängen des Dachstuhls nach draußen und wieder hinein. Es war eine tolle Zeit, die wie im Flug verging. Für den Abstieg nutzten wir erneut den Aufzug. Es war ein sehr inhaltsreicher und interessanter Ausflug, der viel Spaß gemacht hat.

 

Kulturabteilung, Akiko Uezaka

 

 

Bücher-Tödelmarkt

Der Bibliotheks-Club veranstaltet neben seinen regulären Aktivitäten alle 2 -3 Monate samstags in der Bibliothek einen Bücherflohmarkt. Es kommen stets sehr viele Leute und es herrscht eine friedliche Atmosphäre. Die Bücher werden zu unterschiedlichen Preisen von 1 Euro, 50 oder 20 Cent pro Stück verkauft, die von Trödelmarkt zu Trödelmarkt variieren. Der durch den Verkauf erzielte Erlös wird für Neuanschaffungen der Bibliothek verwendet. Die beim Bücherflohmarkt verkauften Bücher sind größtenteils Spenden. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für die Spenden bedanken. Wir hoffen, dass auch in Zukunft viele Besucher kommen werden.

 

Bibliotheksabteilung/ Bibliothek, Toshiko Hariya