Ein besonderes Highlight dieses Kochkurses war das Herstellen von original italienischer Pasta, das mit viel Zeit und Geduld Schritt für Schritt angeleitet wurde. Die Teilnehmenden lernten dabei sowohl die maschinelle Herstellung als auch die traditionelle Handformung kennen. Letztere erforderte zwar etwas mehr Ausdauer und Kraft, doch beim anschließenden Probieren waren sich alle einig: „Unglaublich, dass man mit nur drei Zutaten so herrlich elastische, frische Pasta machen kann – das möchte ich unbedingt zu Hause ausprobieren!“ Ergänzt wurde das Menü durch zwei köstliche Saucen: eine mit italienischen Champignons sowie eine milde, cremige Variante mit Gorgonzola. Beide Rezepte kamen sehr gut an – nicht zuletzt, weil sie ohne schwer erhältliche Zutaten auskommen und sich leicht in der eigenen Küche nachkochen lassen. Ein besonders berührender Aspekt dieses Kurses war die Haltung der italienischen Kursleiterin, welche betonte: „Kochen hat die Kraft, Menschen über Sprachgrenzen hinweg zu verbinden.“ Ganz in diesem Sinne entstand bei italienischer Musik eine herzliche Atmosphäre, in der sich die Teilnehmenden schnell näherkamen und durch die gemeinsame Liebe zur italienischen Küche auf ganz natürliche Weise miteinander in Kontakt traten. Ein rundum gelungener Kurs, der kulinarisch begeisterte und gleichzeitig Menschen zusammenbrachte.
Freiwillige Helferin der Kulturabteilung, Frau Yokota
